Du nimmst Stimmungen wahr, bevor jemand etwas sagt. Du fühlst dich an manchen Orten wohl und an anderen plötzlich unruhig. Vielleicht siehst du Dinge die andere Menschen nicht sehen, hast Eingebungen oder ein Wissen, das einfach da ist. All das sind keine Zufälle. Du bist sensitiv und nutzt deine Hellsinne - bewusst oder unbewusst.
Hellsinne sind nichts Mystisches oder eine Gabe. Sie sind natürlich und in jedem Menschen vorhanden, doch unterschiedlich stark ausgeprägt.
In diesem Artikel erfährst du, was Hellsinne sind, wie sie sich zeigen, wie du sie im Alltag trainieren kannst und wie du dabei Vertrauen, Freude und Sicherheit entwickelst.
Wenn wir über Hellsichtigkeit und die anderen Hellsinne sprechen, kommen wir nicht darum herum, zuerst die klassischen Sinne zu benennen.
Du nutzt sie täglich ganz selbstverständlich:
Du siehst mit den Augen, hörst mit den Ohren, riechst mit der Nase, schmeckst mit dem Mund und fühlst über den Körper.
Diese Sinne sind physisch – grobstofflich – und helfen dir, dich in der materiellen Welt zu orientieren.
Deine Hellsinne wirken auf einer feineren Ebene.
Du nimmst nicht Materie wahr, sondern Energien, Schwingungen und Frequenzen. Die darin enthaltenen Informationen werden von dir bzw. deinem Bewusstsein in Bilder, Gefühle, Worte oder Wissen „übersetzt“.
Deine aussersinnliche Wahrnehmung zeigt sich über die folgenden sechs Hellsinne:
Jeder Mensch besitzt alle Hellsinne. Sie sind jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt und zeigen sich individuell.
Indem du dir bewusst wirst, wie du deine Wahrnehmung erlebst.
Es gibt zwei Arten, wie sich Hellsichtigkeit und andere Hellsinne zeigen können:
Beide Formen sind gleichwertig.
Die meisten Menschen besitzen eine subjektive Wahrnehmung. Diese lässt sich sehr gut trainieren. Objektive Wahrnehmung, z.B. bei der Hellsichtigkeit, ist meist von Geburt an vorhanden oder aktiviert sich durch zunehmendes Bewusstsein.
Objektive Hellsichtigkeit:
Du siehst etwas im Raum, das für andere nicht sichtbar ist, z.B. Farben, Lichtwesen oder verstorbene Menschen.
Subjektive Hellsichtigkeit:
Du siehst innere Bilder, vergleichbar mit Erinnerungen oder Tagträumen. Sie sind klar, lebendig und plötzlich da.
Hellsichtigkeit zeigt sich oft zuerst ganz subtil. Es geht nicht um einen ablaufenden Film, sondern um feine Eindrücke, die nur Sekunden andauern.
Objektives Hellfühlen:
Du spürst plötzlich Druck, Schmerz oder Wärme im Körper – ohne physische Ursache.
Subjektives Hellfühlen:
Du nimmst Emotionen oder Zustände anderer Menschen wahr, manchmal so intensiv, als wären es deine eigenen.
Hellfühlen ist einer der verbreitetsten Hellsinne und zugleich einer der herausforderndsten. Die Grenze zwischen „meins“ und „deins“ ist nicht immer sofort klar und braucht Übung.
Auch die anderen Hellsinne können objektiv oder subjektiv wahrgenommen werden. Die Ausnahme ist das Hellwissen. Dabei handelt es sich um eine Gewissheit. Die Information ist einfach da.
Deine Hellsinne trainierst du mit deinem Bewusstsein durch Achtsamkeit, Fokus und Beobachtung.
Konkret bedeutet das: Du gehst achtsam durch deinen Alltag, lernst dich zu fokussieren und dich selbst zu beobachten. Je präsenter du im Hier und Jetzt bist, desto feiner wird deine aussersinnliche Wahrnehmung.
Falls es dir leichter fällt, kannst du auch zuerst deine physischen Sinne trainieren und sie dann mit den jeweiligen Hellsinnen verbinden. So entsteht Vertrauen und Sicherheit für deine aussersinnliche Wahrnehmung.
Sehen (physisch):
Nimm dir einen Gegenstand, z.B. eine Zitrone. Betrachte sie bewusst: Farbe, Form, Dellen, Glanz – ohne Bewertung.
Hellsehen (feinstofflich):
Schliesse die Augen und rufe dir die Zitrone innerlich auf. Welche Details kannst du sehen? Verändere nichts – beobachte nur.
Tipp:
Visualisiere abends einzelne Ereignisse deines Tages in Zeitlupe. Das stärkt deine innere Bildkraft enorm.
Fühlen:
Achte in öffentlichen Verkehrsmitteln bewusst auf deinen Körper: Beschleunigung, Bremsen, Vibrationen.
Hellfühlen:
Rufe später das Gefühl der Fahrt wieder ab. Wo im Körper spürst du was?
Tipp:
Frage dich mehrmals täglich: „Was fühle ich gerade?“
Riechen:
Nimm Gerüche bewusst wahr – Kaffee, Regen, Holz, Parfum.
Hellriechen:
Rufe dir später den Geruch innerlich zurück.
Tipp:
Frage dich abends: „Welcher Geruch ist mir heute besonders aufgefallen?“
Schmecken:
Iss achtsam und nimm Textur, Geschmack und deine Reaktion im Mund wahr.
Hellschmecken:
Stelle dir später den Geschmack innerlich wieder vor.
Tipp:
Schliesse beim Essen die Augen und „speichere“ deine Wahrnehmung.
Hören:
Lausche Geräuschen, ohne sie einzuordnen.
Hellhören:
Gehe in die Stille und versuche, die Geräusche innerlich wieder wahrzunehmen.
Tipp:
Erinnere dich an eine heutige Konversation und versuche, sie innerlich zu „hören“.
Wichtig
Hellhören ist ruhig, neutral und nicht emotional aufgeladen. Es sind kurze Sequenzen die aneinandergereiht eine vollständige Information bilden aber keine gesprochenen Sätze. Wenn du ganze Sätze hörst, dann hast du dein Ego beim Schummeln erwischt.
Hellwissen lässt sich nicht trainieren, sondern nur erfahren. Es stellt sich mit der Zeit ein. Beim Hellwissen ist die Information klar und wahr. Anfangs ist es nicht einfach zu unterscheiden was Fantasie oder echte Wahrnehmung ist. Gib nicht auf, wenn es die ersten Male etwas holprig ist. Je öfters du trainierst, desto mehr vertraust du deiner Wahrnehmung.
Hellsichtigkeit und die andern fünf Hellsinne zeigen sich immer subtil, aber klar. Sie tauchen blitzschnell auf und dauern oft nur Sekunden. Unser Verstand kann diese Geschwindigkeit nicht fassen und genau das verunsichert uns anfangs.
Aussersinnliche Wahrnehmung geht also am Verstand vorbei. Deshalb braucht es Übung, Geduld und Vertrauen. Gehe neugierig, spielerisch und mit Freude an die Übungen heran. Vertraue deinen Eindrücken und deinen Wahrnehmungen.
Es ist nicht so, dass du einfach Pech mit deiner Wahrnehmung hast - du bist lediglich noch ungeübt darin zu erkennen, was du wahrnimmst.
Ich wünsche dir viel Freude beim Üben und Erforschen deiner Hellsichtigkeit und bei all deinen anderen Hellsinne!
Aura Reading:
Energetische Standortbestimmung über Hellsichtigkeit, Hellfühlen und Hellwissen
Jenseitskontakte:
Mediale Wahrnehmung und Kommunikation über die Hellsinne